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  • Marcel Stoffel

Ein schmerzender Verlust: Wenn Traditionsunternehmen verschwinden



Es ist schmerzlich, wenn ein Schweizer Produktions-, Handels- oder Einzelhandelsunternehmen geschlossen wird, besonders wenn es sich um ein Familienunternehmen mit langer Tradition handelt. Aber auch neuere Formate und Konzepte, die zu ihrer Zeit beliebt und erfolgreich waren und entweder verschwunden sind oder übernommen wurden, hinterlassen oftmals eine grosse Lücke, da das, was danach kommt, oft kein gleichwertiger Ersatz ist.

Im Gegensatz zu internationalen Marken und Unternehmen, die den Markteintritt in der Schweiz aufgrund der hohen Kaufkraft wagen und sich dann wieder zurückziehen, ist die Schließung eines Schweizer Traditionsunternehmens ein irreversibler und massiver Verlust.

Wir stellen uns dann die Frage: Warum und wie konnte es soweit kommen?


Es gibt sicherlich viele Gründe, die für die Schließung von Unternehmen verantwortlich gemacht werden können, wie zum Beispiel der Markt, der Wettbewerb, das Konsumverhalten, die Umweltbedingungen u.s.w.

Eine der größten Herausforderungen für Traditionsunternehmen besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit darin, Tradition und Innovation strategisch miteinander zu verknüpfen, damit sie sowohl die bestehenden Werte stärken als auch neue Werte schaffen, die zur DNA und zur Positionierung des Unternehmens passen.

Es könnte sich durchaus lohnen, sich nicht nur darüber Gedanken zu machen, wie man mit der digitalen Transformation, der künstlichen Intelligenz, dem Metaverse, der Generation Z und sonstigen 'spektakulären Innovationen' und 'disruptiven Veränderungen' umgehen soll. Es lohnt sich auch, darüber nachzudenken, was sich nicht ändern wird, weil es eine starke Bedeutung, einen hohen Wert, Beständigkeit und Existenzberechtigung hat und daher gepflegt und gehütet werden muss



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